Innovation in der Heizungstechnik


Fussbodenheizung ohne Trägheitseffekt

Spricht man gemeinhin über Fussbodenheizung, so kommt das Thema Trägheit unweigerlich zur Sprache.


Man weiß, dass man eine Fussbodenheizung nicht nach Belieben ein- und ausschalten sollte. Der Estrich würde auskühlen und lange Zeit benötigen, bis wieder ausreichende Wärme für den Raum verfügbar wird. Eine Fussbodenheizung reagiert nicht wie ein Heizkörper.


Schaltet man die Fussbodenheizung in der kalten Jahreszeit wegen eines Kurzurlaubs ab, ist bei Rückkehr die Wohnung kalt und es dauert geraume Zeit, bis die Fussbodenheizung reagiert. Da helfen dann nur Pullover, Mütze und Schal.

 

Bei einer Heizkörperheizung wird der Raum innerhalb 30 Minuten warm. Das kann man bei der Fussbodenheizung nicht voraussetzen. Natürlich hat die Fussbodenheizung gegenüber einer Heizkörperheizung große Vorteile, aber der Nachteil der Trägheit bleibt.


Jedoch zieht nun eine bahnbrechende Innovation in die Technikfamilie des SmartHome Erdwärme-Designhauses ein:


Die Fussbodenheizung ohne Trägheit.

Die Fussbodenheizung ohne Trägheit reagiert schneller als so mancher Heizkörper, weshalb man sie Ein- und Ausschalten kann, wie man möchte. Trägheit tritt nicht auf. Es ist sowohl Tages- wie auch Nachtabsenkung, wie auch Totalabschaltung, jederzeit möglich. Diese Fussbodenheizung schafft mollige Wärme in Minuten.


Wie ist das möglich?

 

Eine Fussbodenheizung funktioniert mit warmem Heizwasser (Vorlauf/Rücklauf), welches in den Heizkreisen der einzelnen Räume zirkuliert. Die Wärme in den Heizkreisen wird jedoch nicht direkt an den Raum, sondern an den Estrich übertragen. Erst wenn der Estrich durchtemperiert ist, profitiert der Raum von der Wärme. Die Trägheit rührt also vom Estrich her.

 

Will man die Trägheit entfernen, muss man den Estrich entfernen!

 

Genau das ist bei der innovativen Fussbodenheizung der Fall. Der Estrich wird nicht nur entfernt, er ist von vornherein überflüssig. Macht man eine Fussbodenheizung „estrichfrei“, reagiert die Wärme (unter Einbezug des Bodenbelages) direkt an den Raum. Der Umweg über den Estrich wird ausgeschlossen.

 

Zum Thema „Estrich“ allgemein: Ist ein Estrich aus bautechnischer Sicht überhaupt erforderlich? Die Antwort lautet „Nein“. Der Estrich hat lediglich die Aufgabe „unpräzise Vorgewerke“ auszugleichen, zu nivellieren und auszuglätten. Das beginnt mit der Bodenplatte. Würde man eine (gedämmte) Bodenplatte präzise glatt und nivelliert abziehen, wäre der Estrich entbehrlich und man könnte sogleich den Fussbodenbelag aufbringen. Selbst eine Fussbodenheizung könnte man von vornherein in die Bodenplatte (wenn sie gedämmt ist) integrieren. Dasselbe trifft auf massive Geschoßdecken zu. Um eine Nivellierung und Glättung herbeizuführen reicht es nicht aus, einen Estrich in geringer Stärke aufzubringen, es müssen schon im Schnitt 6 cm sein, um das „Reißen“ zu vermeiden.


Im SmartHome Erdwärmehaus wird die Fussbodenheizung in einen fugenlosen und nur 2,5 cm starken Gußboden (PU-vergütet) eingeschlossen. Ein direkter Wärmeübergang an den Raum ist dadurch gewährleistet.

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