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Erdwärme-Designhaus

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Die Neue Bauphilosophie

Gedanken zum Nachdenken 


Die Treppe - ein Schmuckstück?

 

Die Treppe soll nicht nur bequem sein, sie soll auch schön aussehen. Schon nach 6 Monaten sieht man die Treppe anders 

und registriert, was sie in Wirklichkeit ist:

                                                                         Die Barriere im Hause.

 

In der Stadtwohnung ging man von Raum zu Raum, im neuen Hause hingegen "rauf" und "runter". Zwangsläufig bemerkt man, 

dass die Treppe die Regie des Aufenthalts übernimmt. Teils unbewußt teilt man sich so ein, dass die Benutzung der Treppe

minimiert wird. Treppensteigen ist nämlich kein Vergnügen, sondern körperliche Anstrengung.


Als Ausnahme gilt das barrierefreie Haus mit ausgebautem Dachraum, da hier Erlebnisräume außerhalb des normalen Wohnens angeordnet sind

und kein beständiges Treppensteigen ansteht.

 

Mit dem Alter kommt der zeitlupenhafte Treppenlift, oder Auszug in eine barrierefreie Wohnung. Wie bitte? Als Hausbesitzer in eine Wohnung zurückkehren? Viele Menschen verbinden den Begriff "barrierefrei" mit behinderten Personen, was vollkommen falsch gedacht ist. Tatsache ist, dass Barrieren jeden Menschen tangieren.

 

Einen Auswuchs an Architektur stellt das „Townhouse“ dar. Der Grundriss ist so schmal, dass man „in die Höhe“ wohnen muss. Dabei sind bis zu fünf geschosshohe Treppen zu überwinden. Wohnen auf der Treppe total. Hat ein Haus einen unterirdischen Keller, so steht hier meist die Waschmaschine. Die gewaschene Wäsche muss jedoch ins oberste Geschoss in die Schränke. Zwei Geschosstreppen sind mit schwerer Last zu meistern. Viel Vergnügen beim Treppengang.

 

Bauen Sie barrierefrei (durchaus auch mit ausgebautem Dachraum). Ersparen Sie sich das beständige Treppensteigen. Denken Sie auch an das Älterwerden und eine mögliche Erkrankung. 

Wohnen unter der Dachschräge

 

Möchten Sie so oder ähnlich bauen? Möchten Sie wirklich, dass wichtige Wohnbereiche, wie Elternzimmer, Kinderzimmer,

Badezimmer, unter einer Dachschräge angeordnet sind? Womöglich müssen Sie sich bücken, damit Sie sich zur Nachtruhe

begeben können? Die gebückte Haltung wird wohl zum normalen Wohnerleben werden.


Nach der Neuen Bauphilosophie baut man heutzutage solche Häuser nicht mehr. Schon sehr viel früher hat man in dieser

Weise nicht gewohnt. In früheren Zeiten wohnte man ausschließlich im Erdgeschoss, der Dachboden war Abstellfläche,

oftmals Gerümpelkammer.


Bis "kluge" Baufachleute auf die Idee kamen, den Dachboden wohnmäßig auszubauen. So brachten sie den unsäglichen Kompromiß einer verfehlten Baupraxis in die Familien. Der Verfasser hatte im elterlichen Hause sein Kinderzimmer unter der Dachschräge und erinnert sich sehr gut, wie unkomfortabel das war. Als der Verfasser größer wurde, bekam er sein Jugendzimmer im Erdgeschoss, umgeben von geraden Wänden. Ein Aufatmen.


Es spricht im Prinzip nichts dagegen, den Dachraum nutzbar auszubauen - aber nicht zum normalen Wohnen. Auf dieser Website wird beispielhaft aufgezeigt, dass

man den Dachraum zur zusätzlichen Erlebnisfläche für die Familie machen könnte, indem man im mittleren Bereich (außerhalb der lästigen Dachschrägen) beispielsweise ein Studio einrichtet, verwendbar als Sport- und Gymnastikraum, Bibliothek, Ruhebereich, Büro, Veranstaltungsraum für Familienfeiern. Weiterhin wäre Platz für

ein Gästezimmer (auch zusätzliches Kinderzimmer) mit eigenem Duschbad.


Ein dringender Überlegungsansatz: Bauen Sie Ihr Haus in der Fläche. Das ist nicht teurer. Machen Sie, wenn Sie es möchten, den Dachraum zu einem Erlebnisbereich.

Zu beachten ist, ob die behördlich vorgeschriebene GRZ Ihres Grundstücks es Ihnen gestattet, so zu bauen. Achten Sie beim Grundstückserwerb darauf, dass Sie nicht in die Falle kleinlicher und gestriger Kommunen geraten, die Ihnen modernes Bauen durch eingrenzende Bebauungsvorschriften verwehren wollen. Kaufen Sie kein Grundstück mit einer GRZ von unter 0,3, besser wäre 0,4. Erkundigen Sie sich vorher nach der GRZ, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden. In der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin sind Grundstücke mit einer GRZ von nur 0,2 ausgewiesen. Hier   m ü s s e n   Sie mit Dachschräge bauen.


Wohnen unter der Dachschräge? Nein, tun Sie sich das nicht an.

Der Kostentreiber „Dach“

 

Hauptmerkmal für die statische Berechnung ist die Dachlast. Dachsteine aus Beton oder Ton sind

"schwere Klopfer", sie drücken mit immensem Gewicht auf das Haus. Das Gewicht müssen die Dachsparren,

Lattung, Tragwände, Drempel, abfangen. Der Faktor „Dachlast“ betrifft das Gesamtgebäude und wird zum

erheblichen Kostenfaktor.

 

Ginge es anders?


JA, denn immerhin gibt es zwei Arten von Dach: Massivdach und Leichtdach. Leichtdächer aus Titanzink oder Aluminium gibt es in vielen Varianten, auch als klassische Dachpfanne. Entscheidet man sich für das Leichtdach, sind statische Probleme passé und das Bauen entspannt sich - insbesondere finanziell.


Machen Sie Ihr Dach "leicht" und wählen Sie aus über 100 Farben und Designs. Und natürlich bekommen Sie auch die klassische Dachpfanne in Leichtdachversion.


Siehe da: Der ewige Marktführer für "schwere" Dacheindeckungen BRAAS hat nun das Leichtdach ins Programm genommen. Bravo.

Energie für Heizung und Warmwasser

 

In Schweden wird annähernd jedes Einfamilienhaus mit kostenloser ERDWÄRME beheizt. Der deutsche Häuslebauer läßt sich

hingegen auf abenteuerliche Heizkonzepte ein. Obwohl die kostenlose Energiequelle im eigenen Grundstück schlummert, 

wird ERDGAS verwendet.

 

Kritiklos und ohne eine zweite Meinung einzuholen läßt man sich zu einer Luft-Wärmepumpe beraten, die ein bivalentes

System ist, an recht kalten Tagen Direktstrom als Zusatzenergie benötigt, und wahrlich in einem Neubau nichts zu suchen hat.


Andere Berater schwören darauf, Sonnenkollektoren auf's Dach zu bringen. Denkt man nicht darüber nach, dass im Winter, 

wenn wir Heizen müssen, bei uns die Sonne überhaupt nicht scheint? Wenn auch ein gewisser Effekt für die Warmwasser-

bereitung im Sommer erzielt werden kann, ist es trotzdem hinausgeschmissenes Geld, weil sich für Anschaffung und

Energieeffekt keine Amortisation rechnen läßt.

                                                                                                                                                                                                                                  Foto: Erdwärmenutzung

Es ist auch unverständlich, dass auf die recht hohe staatliche Förderung, die bei Anschaffung einer monovalenten

Erdwärmeheizung 35 % der Anschaffungskosten ausmacht, verzichtet wird. Wenn man bedenkt, dass in den Neubaugebieten wegen guter Flächenlage 

keine teuren Erdsonden erforderlich sind, wird die Anschaffung einer monovalenten Erdwärmeheizung unter Einbezug der staatlichen Förderung

geradezu zum Schnäppchen.


Die Schweden machen es richtig. In ein neues Haus gehört eine monovalente Erdwärmeheizung mit 70 % Heizkostenreduzierung.   

                                                                                                                      

Architektur und Wohnkultur

 


Das Konstruktionshaus nach Art des SmartBauens beschränkt sich nicht allein auf die besondere Bautechnik,

sondern schafft mehr Wohnkomfort.


Wohnkomfort beginnt mit der Wohnfläche. Standardisierte Einfamilienhäuser weisen Wohnflächen um die

100 m² bis 120 m² auf. Aber so groß ist eine 4-Zimmer-Wohnung in der Stadt auch.

 

Folgen Sie der neuen Architekturphilosophie:


  • Ein Einfamilienhaus muss sich im hohen Maße von einer Wohnung unterscheiden, sonst bräuchte man nicht Bauen. Der Wechsel von der Wohnung in das Haus muss deutlich mehr Komfort, Behaglichkeit, Familien- und Kinderfreundlichkeit bringen.

 

  • Die Wohnfläche eines neu zu bauenden Einfamilienhauses sollte deshalb mindestens 140 m², besser 160 m², betragen. Sie meinen, das Haus wird dann zu teuer? Nicht unbedingt. Es gibt Bauverfahren, nach welchen Sie ein Haus von 160 m² zum Preis von 120 m² bekommen.

 

  • Kompaktarchitektur ist zu vermeiden! Bitte Wohnzimmer extra, Essbereich extra, Küche extra (mindestens Raumtrennwand).

 

  • Elternzimmer mit eigenem direkt zugänglichen Badezimmer, dazu ein begehbarer Schrank.

 

  • Eigenes Badezimmer für die Kinder.

 

  • Trotz zweier Badezimmer immer ein extra Duschbad für den Gast.

 

  • Überdachter regensicherer Hauseingang als Veranda.

 

  • Überdachte nicht einsehbare Terrasse.

 

  • Blickdichte Fenster mit elektrischen Rolladen.  


  • Garage mit Nebenraum (Grenzbebauung).

 

  • Haus aus der Erdgleiche nehmen und auf einen Haussockel aufsetzen.


  • Und für den Klimawandel: Klimaanlage in allen Räumen. Auf Basis Erneuerbarer Energie und ohne Stromverbrauch.


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